GlucIQ zeigt Insulinrechnung als transparenten Kontext, niemals als Dosierungsanweisung.
Was GlucIQ anzeigt
Wenn du eine Mahlzeit protokollierst, kann GlucIQ Folgendes anzeigen:
- geschätzte Kohlenhydrate aus dem Mahlzeitenscan
- deinen Insulin-zu-Kohlenhydrat-Faktor, wie von dir oder deinem Behandlungsteam hinterlegt
- die resultierende Rechnung als nachvollziehbare Formel
Die Anzeige erfolgt als Formel, zum Beispiel: 54 g Kohlenhydrate / 10 I:KH-Faktor = 5,4 Einheiten. So siehst du die Rechnung, die dein Behandlungsteam mit dir besprechen würde.
Was GlucIQ nicht tut
- GlucIQ empfiehlt keine Dosen
- GlucIQ passt Faktoren nicht automatisch an
- GlucIQ berücksichtigt kein aktives Insulin (IOB)
- GlucIQ ersetzt keine Pumpe und keinen vom Behandlungsteam freigegebenen Dosierungsrechner
Konfiguration
In den Einstellungen kannst du eintragen:
- Insulin-zu-Kohlenhydrat-Faktor, zum Beispiel 1:10 oder 1:12
- Korrekturfaktor, zum Beispiel 1 Einheit pro 50 mg/dL
- Zielglukose für Korrekturkontext
Diese Werte sollten von deinem Behandlungsteam kommen. GlucIQ speichert sie lokal und nutzt sie nur zur Anzeige.
Warum die Rechnung anzeigen?
Viele Menschen mit Diabetes rechnen bei jeder Mahlzeit im Kopf. GlucIQ macht diesen Prozess sichtbar und prüfbar. Das hilft bei:
- Gesprächen mit dem Behandlungsteam über mögliche Faktor-Anpassungen
- der Prüfung, ob Kohlenhydratschätzungen nach der Glukosereaktion plausibel waren
- dem Lernen, wie unterschiedliche Mahlzeiten in Insulinkontext übersetzt werden